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Na, wie seid ihr reingerutscht? Mein Jahr beginnt mit einem Vergleich. 2013 : 2014 = 2:3 Kinder = 103:88 kg Eigengewicht. Und darauf ein fettes „Yeah!“.

Was ich bisher geschafft habe durchzuhalten, ist der weitestgehende Ersatz von Weißmehl durch Vollkornmehl. Auch Zucker meide ich nach wie vor, allerdings nicht ganz so konsequent wie in der Schwangerschaft. Dank der Weihnachtszeit und der dauernden Keksbackerei auch fast nicht möglich. Allerdings habe ich mehr gebacken als gegessen und selbst mein Mann hat bei einigen Keksen einen Teil des Weißmehls durch Vollkorn ersetzt. Good boy! Mein Fazit zur Schlemmerzeit des Jahres: Nicht zugenommen. Und es hat trotzdem geschmeckt. Die Regel beim warmen Essen – weniger Kartoffeln, dafür mehr Gemüse – funktioniert noch immer. Und auch mein Brot backe ich nach wie vor selbst. Und es geht abwärts, aber in ganz kleinen Schrittchen.

Mit dem ersten Schnee vor Silvester kam auch wieder etwas mehr Bewegung in meinen Alltag. Da wir einen riesigen Rodelhang gleich neben dem Haus haben, sehe ich mich schon den Winter über täglich dorthin rennen. Und es macht Spaß! Vor ein paar Jahren schien mir der Berg noch ohne Herzinfarkt und Zusammenbruch unerklimmbar. Jetzt schleppe ich 15 kg weniger den Berg hoch und das reicht schon, zumindest mich mehr sterbend oben anzukommen. Für die Kondition ist es super!

So, und da es nie ohne eine kleine Leckerei geht, stelle ich euch heute meinen Lieblingsmöhrenkuchen vor, gebacken nach diesem Rezept. Ich habe allerdings an den Teig nur 50 g Zucker genommen und dazu einige Spritzer Süßstoff gegeben, das Weizenmehl durch Weizenvollkornmehl komplett ersetzt und für das Topping 20 g Puderzucker weniger verwendet. Zusätzlich habe ich Zimt an den Teig gegeben und die Springform mit gehobelten Mandeln ausgestreut. Mit genau diesen Zutaten kommt ein Stück dieses Kuchens auf 2,4 BE (ein Stück nach dem Originalrezept käme übrigens auf 3,5 BE). Kalorien sparen lassen sich, indem ihr Margarine statt Butter nehmt, das Topping ganz weg lasst oder fettreduzierten Frischkäse nehmt. Da meine Kinder allerdings mitessen und Kuchen für sie süß sein muss, habe ich nicht allzu viel verändert. Der Trick wird nun sein, zum Kaffee nur ein schmales Stück zu essen. Das reicht nämlich auch, habe ich in 9 Monaten Schwangerschaft festgestellt. Schön langsam gegessen, dabei herzhaft mit dem Ehemann geplaudert und mit den Kindern rumgespaßt, da schmeckt ein halbes Stück glatt wie ein ganzes. Wetten?

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